14:45 Uhr
7:
Drohnen für schwer zugängliche Orte: Verbesserung der Sicherheit und Genauigkeit in schwer erreichbaren Gebieten
Igor Stapper | Flyability SA | Paudex | CH
Details anzeigen
Autor:in:
Igor Stapper | Flyability SA | Paudex | CH
Die Präsentation "Drohnen für schwer zugängliche Orte" hebt hervor, wie innovative Drohnentechnologie, insbesondere Indoor-Drohnen wie die Elios 3, Inspektionen und Betriebsabläufe in anspruchsvollen Umgebungen revolutioniert. Sie konzentriert sich darauf, wie Drohnen den Zugang zu beengten, gefährlichen oder schwer zugänglichen Bereichen ermöglichen, die Sicherheit durch die Beseitigung von Risiken für das Personal verbessern, die Ausfallzeiten durch schnelle Bereitstellung reduzieren und Kosten senken, indem sie traditionelle Methoden wie Gerüste oder längere Stillstände ersetzen. Schlüsselanwendungen in Branchen wie der Energieerzeugung, Öl und Gas sowie der öffentlichen Sicherheit werden untersucht, wodurch der transformative Einfluss von Drohnen an schwer zugänglichen Standorten verdeutlicht wird.
15:10 Uhr
8:
Regelkonform aus der Vogelperspektive – Optische Prüfungen mit Drohnen richtig bewerten
Torsten Teller | viZaar industrial imaging AG | Weilmünster | DE
Details anzeigen
Autor:innen:
Torsten Teller | viZaar industrial imaging AG | Weilmünster | DE
Patrick Zanner | viZaar industrial imaging AG | Weilmünster | DE
Der Einsatz von Drohnen in der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) hat sich in den letzten Jahren stark erweitert – von der visuellen Inspektion bis hin zu Verfahren wie Laser-Vermessung, Ultraschall- und Wirbelstrommessungen. Doch während die technischen Möglichkeiten wachsen, herrscht oft Unsicherheit darüber, welche rechtlichen und normativen Anforderungen tatsächlich gelten.
Abseits der Vorgaben des Luftfahrt-Bundesamts und der Deutschen Flugsicherung bestehen im Markt viele Fragen:
Welche Qualifikationen und Zertifikate müssen Drohnenpiloten nachweisen, um aussagekräftige Prüfberichte erstellen zu dürfen?
Nach welchen Normen erfolgt ihre Ausbildung – und welche Bedeutung hat dabei die DIN EN ISO 9712?
Der Vortrag beleuchtet, wie Zertifizierungen und Qualifikationsnachweise im Kontext von Drohnenprüfungen richtig eingeordnet werden sollten. Dabei wird aufgezeigt, wie Auftraggeber mit unterschiedlichen Anforderungen umgehen, welche Missverständnisse in der Praxis häufig auftreten – etwa bei der Unterscheidung zwischen Indoor- und Outdoor-Drohnen – und warum auf zertifiziertes Personal sowie Unternehmenszertifizierungen wie SCC keinesfalls verzichtet werden sollte.
Ein Beitrag, der Orientierung schafft und zu mehr Regelklarheit im Umgang mit Drohnen in der ZfP beiträgt.
15:35 Uhr
9:
Kontaktbasierte ZfP mit Drohnen
Felix Stadler | Voliro AG | Zurich | CH
Details anzeigen
Autor:innen:
Laurent Zimmerli | Voliro AG | Zurich | CH
Felix Stadler | Voliro AG | Zurich | CH
Neuartige Drohnen ermöglichen ZfP in der Höhe und helfen so Betriebsausfälle und Risiken für Betreiber industrieller Anlagen zu minimieren.
Hintergrund:
Die zerstörungsfreie Prüfung ist eine etablierte Methode zur Überprüfung der Integrität industrieller Anlagen. Sie umfasst kontaktbasierte Tests, die Korrosion, Erosion oder Materialfehler in Stahl und anderen Materialien aufdecken. Traditionell werden diese Tests mit Instrumenten durchgeführt, welche von Hand mit der Oberfläche in Kontakt gebracht werden. Für Messungen in der Höhe sind jedoch Gerüste, Hebebühnen oder Industriekletterer erforderlich – zeitaufwändige und kostenintensive Methoden mit beträchtlichem Risikomanagement.
Innovation:
Die Nutzung von Drohnen für ZfP-Messungen in der Höhe eliminiert die Notwendigkeit von Gerüsten oder Industrieklettern. Dabei kommen neuartige Drohnendesigns zum Einsatz, die erstmals 2022 eingeführt wurden und speziell für kontaktbasierte Inspektionen entwickelt wurden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Multikoptern, die beim Ausüben von Druck instabil werden, ermöglichen diese Designs eine präzise und stabile Krafteinwirkung auf Oberflächen.
Anwendungsfälle:
Inspektion von Blitzschutzableiter von Windturbinen, Korrosionsschutz von Strommasten, Schornsteine und Fackeln von Chemiefabriken sowie Ölraffinerien.
Auswirkung:
Drohnen-gestützte Inspektionen sind bis zu 10-mal schneller und reduzieren Sicherheitsrisiken, indem sie Arbeiten in der Höhe ersetzen. Zudem können Anlagen im laufenden Betrieb inspiziert werden, wodurch Ausfälle vermieden werden.